Slide background

© HBLFA Tirol - Forschung und Service

Listerienmonitoring Rotholz

Der Krankheitserreger "Listeria monocytogenes" stellt die Hauptursache von Rückholaktionen von Lebensmitteln in den Industriestaaten dar. Im Bereich der Milchwirtschaft sind hinsichtlich einer Listerien-Übertragung oberflächengereifte Käse - schmiergereifte Käse, Schimmelkäse - ein Problem, weil bei diesen Käsen eine Vermehrung der Keime auf der Oberfläche möglich ist. Aufgrund ihres weit verbreiteten Vorkommens kann eine Verunreinigung (Kontamination) des Reifekellers mit Listerien grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Aus diesem Grund bietet die HBLFA Tirol - Forschung und Service ein Listerienmonitoring für Käsereien an. Bei diesem Monitoring werden Umfeldproben, vor allem Schmierwasser, Gullywasser, Hordenwaschwasser, Salzbad, regelmäßig auf Listerien untersucht. Durch eine spezielle Probenaufarbeitung ist es möglich, Listerien in 1.000 ml nachweisen zu können. Durch diese hohe Empfindlichkeit können Kontaminationen mit Listerien frühzeitig erkannt werden.

Somit ist es möglich, rechtzeitig Maßnahmen setzen zu können, um zu verhindern, dass Listeria-monocytogenes-hältiger Käse in Verkehr gelangt. Bei positiven Befunden werden die Keime für eventuelle Nachuntersuchungen bei 40 Grad Celsius tiefgefroren.

Auf Wunsch können diese Isolate mittels molekularbiologischem Fingerprinting charakterisiert werden, um nähere Auskünfte über die Kontaminationsursachen zu erhalten.

Als Serviceleistung erstellen wir für unsere Kunden/innen einen Jahresuntersuchungsplan.

Ihr Ansprechpartner

Downloads

HBLFA Tirol Logo

Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt
für Landwirtschaft und Ernährung sowie
Lebensmittel- und Biotechnologie Tirol
Standort Forschung und Service

A-6200 Strass im Zillertal, Rotholz 50a, Tirol
T 0043 (0)5244 62262
F 0043 (0)5244 62262-930
forschung@hblfa-tirol.at